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Getrockneter Fliegenpilz von Amanita Spirit

Die faszinierende Welt des Fliegenpilzes

Die Biochemie des Fliegenpilzes

Der Fliegenpilz gehört zu der Gattung der Wulstlinge (Amanita), welche wiederum der Familie der Wulstlingsverwandten (Amanitaceae) zugehörig sind.

Die biochemische Zusammensetzung ist äußerst komplex und noch nicht ausgiebig erforscht worden. Die aufgrund ihrer Wirksamkeit am meisten erforschten Stoffe sind Ibotensäure und Muscimol. Neben diesen sind bspw. zahlreiche andere Stoffe wie Aminosäuren und Spurenelemente in den rot-weißen Hüten vorhanden.

Der Fliegenpilz gehört zu der Gattung der Wulstlinge (Amanita), welche wiederum der Familie der Wulstlingsverwandten (Amanitaceae) zugehörig sind.

Die biochemische Zusammensetzung ist äußerst komplex und noch nicht ausgiebig erforscht worden. Die aufgrund ihrer Wirksamkeit am meisten erforschten Stoffe sind Ibotensäure und Muscimol. Neben diesen sind bspw. zahlreiche andere Stoffe wie Aminosäuren und Spurenelemente in den rot-weißen Hüten vorhanden.

 

Wie genau die einzelnen chemischen Verbindungen einen Einfluss aufeinander haben und wie sie genau wirken, bleibt aktuell Gegenstand der Forschung. 

Was sagt die Forschung zur Wirkung des Fliegenpilzes?

Aktuelle Studien über den Fliegenpilz deuten auf entzündungshemmende, antioxidative und antitumorale Wirkungen hin.

Darüber hinaus weisen Fliegenpilzextrakte dank ihres hohen Gehalts an sogenannten Tocopherolen starke antioxidative Eigenschaften auf (Carboué,Q.;Lopez,M. Amanita muscaria: Ecology, Chemistry, Myths. Encyclopedia 2021, 1, 905–914). 

 

Studien schließen aus, dass die Einnahme des Fliegenpilzes zu Leber- oder Nierenschäden führt.

In vielen verwandten Amanita-Arten, wie dem Amanita phalloides oder Amanita virosa sind hohe Mengen an Amatoxinen enthalten - ein Pilzgift, welches zu Leberversagen führen kann. Dies ist bei Amanita Muscaria nicht der Fall.

Fliegenpilz-Illustration von Amanita Spirit
Molekulare Struktur der Ibotensäure

Ibotensäure

Ibotensäure stellt eine Agonisten zu dem Neurotransmitter Glutamat dar und ist zu Teilen für die psychoaktive Wirkung im Fliegenpilz verantwortlich. Psychoaktive Substanzen können mentale Zustände wie Stimmung, Wahrnehmung oder Bewusstsein verändern. 

Da die Ibotensäure die Blut-Hirn-Schranke überwindet, entfaltet sie ihre Wirkung im zentralen Nervensystem. 

Sogenannte Neurotransmitteragonisten sind Substanzen, welche die Aktivität von Neurotransmittern im Gehirn verstärken und ihre entsprechenden Rezeptoren aktivieren.

Glutamat ist einer der wichtigsten erregenden Neurotransmitter ( Botenstoffe) im Gehirn. Ibotensäure hat somit eine anregende Wirkung auf das zentrale Nervensystem und kann euphorisieren und energetisieren. 

Die Ibotensäure stellt gleichzeitig jedoch auch das Pilzgift dar, welches dem Schutz vor Fraßfeinden gilt. In großen Mengen führt sie zu alkoholrauschähnlichen Symptomatiken über motorische Lähmungen bis hin zu Krampfanfällen. Aus diesem Grund ist es wichtig, sich über die sichere Anwendung des Fliegenpilzes zu informieren.   

Während der Trocknung wandelt sich die Ibotensäure um und decarboxyliert zu großen Teilen zu Muscimol. In einer Menge von bis zu etwa 3g getrocknetem Fliegenpilz ist die Menge an Ibotensäure so gering, dass sie keine Vergiftungserscheinungen hervorruft. Wir weisen an dieser Stelle darauf hin, das der Fliegenpilz aus rechtlichen Gründen nicht zum menschlichen Verzehr geeignet ist.

Muscimol

Muscimol ist ein GABA-Agonist und ebenfalls für die psychoaktive Wirkung des Fliegenpilzes verantwortlich. GABA (=Gamma-Aminobuttersäure) stellt den wichtigsten hemmenden Neurotransmitter des zentralen Nervensystems von Säugetieren dar.

GABA ist entscheidend für die Regulierung der neuronalen Erregbarkeit, welche entscheidend für eine gesunde Funktion unseres Nervensystems ist. Sie kann einen positiven Einfluss auf unser emotionales Gleichgewicht, Resilienz, Stressbewältigung, Fokus, Konzentration, erholsamen Schlaf, Energie und unsere Vitalität haben.

Das Muscimol dockt an die GABA-Rezeptoren an und hemmt so die neuronale Aktivität. Dies kann entspannend wirken und Ängste reduzieren. Außerdem erhöht Muscimol den Serotoningehalt im synaptischen Spalt, was zu einer euphorisierenden Wirkung führen kann. Ein Teil des Muscimols wird aus dem Magen-Darm-Trakt ins Gehirn transportiert, ein anderer durchläuft unseren Organismus weiter und wird unverstoffwechselt über den Kreislauf wieder ausgeschieden.

In großen Mengen hat Muscimol eine sedierende, berauschende und hypnotische Wirkung, welche in Kombination mit den anderen Inhaltsstoffen des Fliegenpilzes zu starken Realitätsveränderungen und somatischen Reaktionen wie Übelkeit und Erbrechen führen kann. Dies kann als überwältigend und beängstigend erfahren werden und zu gefährlichen Situationen führen, weshalb wir davon abraten, den Fliegenpilz in hohen Mengen zu konsumieren. Microdosing stellt deshalb für uns eine sanfte und sichere Weise dar, sich mit dem Fliegenpilz zu verbinden.

Molekulare Struktur von Muscimol

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